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Der Trauzeuge:

Seit 1998 muss die standesamtliche Trauung nicht mehr durch zwei Trauzeugen bestätigt werden. Doch viele Paare halten an dem Brauch fest. Neben der Hilfe bei den Hochzeitsvorbereitungen halten die Trauzeugen dem Brautpaar am Tag der Hochzeit den Rücken frei. Zu den klassischen Aufgaben gehört es, Gäste einander vorzustellen, Hochzeitsspiele zu organisieren, darauf zu achten, welches Brautgeschenk von wem ist, damit das frisch getraute Paar sich später bedanken kann. Vor allem aber ist das Amt der Trauzeugen ein Beweis der Freundschaft.

Der Brautschuh:

Viele Bräuche drehen sich um den Schuh der Braut. Zum Beispiel war es einst üblich, dass die Braut ihre Hochzeitsschuhe mit Pfennigen bezahlte. Ihrem künftigen Ehemann sollte das die Sparsamkeit, Treue und Beständigkeit seiner Auserwählten garantieren. Nach einem weiteren Brauch sollen Braut und Bräutigam am Hochzeitstag ein Geldstück in ihren Schuhen verstecken, um mit Wohlstand gesegnet zu werden.Darüber hinaus gibt es die Tradition, dass der Brautschuh symbolisch unter den Hochzeitsgästen versteigert wird. Dabei legen die Gäste ihre Gebote in den Hochzeitschuh. Zum Schluss ersteigert der Bräutigam den Schuh - samt den bis dahin eingeworfenen Beträgen. Das Geld bleibt beim Brautpaar und der Bräutigam gibt seiner Braut den Schuh zurück.

Die Verlobung:

Die Verlobung hat eine wenig romantische Tradition: Bei der Verlobung regelten Brautvater und Bräutigam alle finanziellen und rechtlichen Absprachen unter Zeugen. Hatte man sich geeinigt, wurde das mit einem Handschlag besiegelt. Aus diesem Handschlag entstand die Redewendung “Um die Hand anhalten”. Eine Zeit lang war die Verlobung hierzulande als altmodisch verpönt und wurde selten gefeiert. Heute entdecken viele Paare das Brauchtum rund ums Heiraten neu - und zelebrieren auch den Heiratsantrag als festliches Ritual.

Der Brautstrauss:

Jeder kennt die Szene aus Hochzeitsfilmen: Die Braut dreht der Hochzeitsgesellschaft den Rücken zu und wirft ihren Brautstrauss über die Schulter. Im Volksmund heißt es: Die unverheiratete Frau, die den Brautstrauß fängt, wird als nächste heiraten. Traditionell findet das Brautstrauss-Werfen um Mitternacht statt. Heute entscheiden Brautpaare individuell, wann die Braut ihren Strauss in die aufgeregte Menge schleudert. Übrigens: Blumen für die Braut sind seit der Renaissance üblich. Ihr Duft sollte einst üble Gerüche kaschieren und die Braut vor einer Ohnmacht bewahren.

Der Hochzeitstisch:

Viele Paare nutzen heute die Tradition des Hochzeitstisches, um sich besondere Wünsche zu erfüllen. Neben praktischen Dingen für Küche, Haushalt und Garten kommen kreative und persönliche Hochzeitsgaben gut an. Verpacken Sie Ihr Hochzeitsgeschenk liebevoll und denken Sie an einen persönlichen Glückwunsch für die Ehe. So zeigen Sie, dass Ihr Hochzeitspräsent von Herzen kommt.

Die Hochzeitstorte:

Mehrstöckig und rund, mit Rosen, Figuren und Liebessymbolen verziert: Eine Hochzeitstorte krönt die festliche Kaffeetafel einer jeden Hochzeitsfeier. Eine klassische Zutat für die traditionelle Hochzeitstorte ist Marzipan. Der Grund: Marzipan besteht großteils aus Mandeln, und diese verheißen Glück in der Liebe. Dem Mythos nach hat derjenige Partner später in der Ehe das Sagen, der beim Anschneiden des Hochzeitskuchens seine Hand über der des anderen hält. Anschließend füttert sich das Brautpaar mit dem ersten Stück als Zeichen gegenseitige Fürsorge.

Die Aussteuer:

Die Aussteuer oder Mitgift ist die Grundausstattung, die eine junge Frau in ihre Ehe einbringt. Früher sparten Mädchen schon von jung an dafür. Traditionell bestand die Aussteuer aus hochwertigen Handarbeiten, Heimtextilien, Geschirrsets und anderen Haushaltsutensilien. Heute ist diese Tradition quasi ausgestorben. Eine nette Geste der Brauteltern bleibt es jedoch, dem Brautpaar als "Aussteuer" einen besonderen Wunsch zu erfüllen.

Der Polterabend:

Scherben, viele Freunde und ausgelassene Stimmung. Hinter dem Polterabend steckt in Deutschland ein alter Brauch: Das laute Zerschmettern von Porzellan soll böse Geister vertreiben. Porzellan, Blumentöpfe, Fliesen, Waschbecken oder ganze Toilettenschüsseln, alles darf dabei zu Bruch gehen. Nicht erlaubt sind zerbrochenes Glas oder Spiegel, denn das bringt bekanntlich Unglück. Nach dem Polterabend muss das Brautpaar den Scherbenhaufen gemeinsam aufräumen - als Symbol für eine gute Ehe. Der Polterabend ist ein ausgelassenes Fest, zu dem man lässig erscheint.

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